Pausenhof Eysölden

Dass der Schulhof an der Grundschule in Eysölden nicht den Anforderungen eines zeitgemäßen, schülerorientierten Pausenhofs entspricht, das wussten 6e-meinde, Eltern, Lehrer und Schüler. - An eine Umgestaltung war aber erst zu denken, nachdem, dank einer Umbaumaßnahme durch die (Gemeinde, der Busverkehr vom Pausenhof herausverlagert werden konnte. In diesem Schuljahr stellte man dann die ersten Überlegungen für eine Neugestaltung des Pausenhofs an.

Die Lehrer bildeten unter der Leitung von Herrn Habel und Frau Fumy einen Arbeitskreis, der sich erste Gedanken mochte. - Schülerwünsche wurden ermittelt, Fachliteratur gewälzt, Beispiele an anderen Schulen begutachtet. Es galt nun auf der vorhandenen Fläche die Bereiche Ruhe - Spielen - Kreativität - Ökologie sinnvoll anzuwenden.

Mitten in diese schulinterne Planungsphase der Lehrer traf die Mitteilung ein, dass die Marktgemeinde im HH 2000 beträchtliche Finanzmittel für die Umgestaltung in Eysölden eingestellt hat und auf eine Realisierung bis zum Schuljahresbeginn Herbst drängt. 6anz kurzfristig haben sich deshalb Frau Fumy, Herr Habel und Herr Misoph mehrfach mit dem beauftragten Tiefbau-Planer getroffen und in langen Gesprächen eine Detailplanung entwickelt.

Die Schule vertrat bei all diesen Treffen stets die Meinung, dass so eine Pausenhofgestaltung nicht als sehr teueres fertiges Produkt am Schuljahresanfang übergeben werden soll, sonder dass der Umbau wesentlich durch Eigenleistung von Schule und Elternschaft in einzelnen Bauabschnitten realisiert werden soll.

Man will dadurch nicht nur Seid für die Gemeinde sparen, sondern auch sicherstellen, dass während des Baus neue Ideen entstehen, Notwendigkeiten erkannt und Verbesserungen umgesetzt werden können.

Außerdem fühlen sich auch die Kinder mit dem, was sie selbst mitgestaltet haben, mehr verbunden, mehr verantwortlich.

Um zu ermitteln, inwieweit die Elternschaft bereit ist mit Hand anzulegen, fand am 11. Juli ein erstes Treffen in Eysölden statt. Dabei skizzierte KR Misoph grob den derzeitigen Planungsstand und erläuterte die pädagogischen und baulichen Gedanken, die hier umgesetzt werden sollen.

Am 25. Juli werden Marktrat, Elternbeirat und Schulleitung bei einem Ortstermin die weitere Vorgehensweise absprechen.

Wir freuen uns auf diese Umgestaltung und wir hoffen, dass Sie, sehr geehrte Eltern uns bei dieser Aufgabe mit Rat und besonders mit Tat unterstützen werden.


Text: O.Misoph
Gestaltung : K.Seefeld