Internetwettbewerb 5b

Unter dieses Motto möchte ich den Projektbericht für die Gruppe Oase stellen. Kaum eine Projektarbeitsstunde verging ohne die mehrmalige Fragestellung, die man von einem bekannten Tennisspieler aus der Online Werbung kennt. In unserem Fall erhielt dieser Spruch allerdings eine etwas andere Bedeutung, Denn während Boris Becker sich darüber freut, dass er es so leicht und mühelos schafft ins Netz zu gelangen, drehte sich unsere Fragestellung lediglich darum, wann unser nagelneuer PC Raum denn endlich mit dem Internet verbunden ist.

Als dann am 10.April 2000, also eine Woche vor den Osterferien, unser Zugang zum Netz endlich stand, blieb zum ausgedehnten, zielgerichteten und erfolgreichen Sur-fen nur wenig Zeit, zumal der firuppe Oase leider nur eine einzige Wochenstunde im schuleigenen PC Raum zur Verfügung stand, üa ich als Betreuer der (Srupoe Oase zudem in der (Grundschule Thalmässing einem ausgelagerten Schulhaus der Volksschule Thalmässing unterrichte, die Klasse 5b aber im ßebäude der Houptschule beheimatet ist, war eine rasche und einfache Kommunikation mit der Sruppe außerhalb der vereinbarten Wochenstunde nur schwer möglich. Doch nun Schluss mit dem Jammern.

Das Arbeiten mit den interessierten und aktiven Schülerinnen und Schülern machte großen Spaß und zeigte einmal mehr, wie rasch man sich als junger Mensch auch als absoluter Laie im Umgang mit Rechner und Internet in einer ungewohnten neuen Umgebung zurechtfindet. So halfen Andreas, Christoph, Matthias und Sebastian, die schon einige Erfahrungen im Umgang mit PC und teilweise auch Internet haben, ihren Schulkameradinnen ganz natürlich auf die Sprünge. Und schon bald hatten auch Marlies und Beatrix jegliche Scheu vor dem neuen Medium verloren.

Ein weiterer für mich als betreuender Lehrer äußerst positiv zu bewertender Aspekt dieser Arbeit war die ganz zwanglos organisierte Zusammenarbeit der "Projektschüler" mit einigen hilfsbereiten Neuntklässern und deren Lehrkraft. Als uns nämlich kurz vor dem Abgabetermin die Zeit davonzulaufen drohte und noch nicht alle Geschichten getippt waren, sprangen mehrere im Tippen versierte Neuntklässer automatisch ein und halfen uns, den Abgabetermin einzuhalten.

Ebenfalls nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir als Team stets auf die uneingeschränkte Unterstützung unseres Konrektors zählen durften, der für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr hatte.


Text: K.Seefeld
Gestaltung : K.Seefeld